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Januar 2026 - Klimatologische Auswertung (15.2.2026)

Klimatologische Übersicht Januar 2026 Das neue Jahr startete mit einem Wintereinbruch aus Nordwesten, der am 10.1. in einer 29 cm hohen Schneedecke und Frost bis -13,4 Grad gipfelte. Vier Tage mit milden Temperaturen bis zu +10 Grad und Regen ließen den Schnee jedoch rasch schmelzen. Das Einsickern von Kaltluft aus Osten beendete jedoch das Tauwetter und prägte die vorherrschende Wetterlage mit wechselnden Kältenuancen bis zum Monatsende. Ab dem 26.1. kam sogar wieder etwas Schnee hinzu, sodass der hochwinterliche Charakter des Monats erhalten blieb. Damit verzeichnet der Januar ein Temperaturdefizit von 2 Grad bei anhaltender Trockenheit (es fielen nur 40 % der üblichen Niederschlagsmenge). In diesem Zusammenhang stellt der "maximale Tagesniederschlag" von 5 l/m2 am 13. Januar einen neuen Minimumrekord dar.
Interessant ist, dass sich erstmals seit 2010 eine so beständige Ostlage etablieren konnte und vor allem über Skandinavien reichlich Kaltluft produziert wurde, die auf kurzem Wege mehrmals Mitteleuropa erreichte. Folglich konnte der Frost bei wenig Schnee tief in den Boden eindringen und viele Gewässer führten Eis, wie seit vielen Jahren nicht mehr.